allflex UHT: Die richtige Folie wenn’s heiss wird

Wenn’s heiss wird für Lebensmittelverpackungen, dann kommt die allflex UHT (Ultra High Temperature) ins Spiel. Denn die neue Hochtemperatur-Verbundfolie der allvac Folien GmbH mit Sitz in Waltenhofen, Bayern, toleriert Temperaturen von bis zu 121 °C und das bis zu eine Stunde lang. Perfekt also zum hygienischen Sterilisieren von Mais, Roter Beete und anderen Lebensmitteln. Möglich macht diese hohe Temperaturtoleranz eine Polypropylen-Siegelschicht. Dank der sehr hohen Transparenz und der erhöhten Druckstossfestigkeit machen die verpackten Lebensmittel auch in den Verkaufsregalen stets eine gute Figur. 

Sabrina Deininger

 
«Mit der allflex UHT ist uns eine tolle Erweiterung in unserer allflex-Serie gelungen», erklärt Thomas Herbst, Vertriebsleiter der allvac Folien GmbH. «Der Einsatz von Polypropylen und speziellen Haftvermittlern erhöht die Temperaturbeständigkeit der Folie, ohne dass es zu Delamination oder offenen Siegelnähten im Sterilisations- und Kochprozess kommt. Ausserdem haben wir durch die 11-Lagen-Struktur und das Cast-Coextrusionsverfahren auch die Folienqualität hinsichtlich Transparenz und Druckstossfestigkeit optimiert», so Herbst. Die allflex UHT kann auf allen gängigen Tiefziehmaschinen verwendet werden.
 
Bild: allvac
 

Temperatur-Ranges von -40 °C bis +121 °C

Als flexible co-extruierte Hochtemperatur-Verbundfolie mit PA/PP-Medium-Barriere schafft die allflex UHT Temperatur-Ranges von -40 °C bis +121 °C. Polyamid (PA) sorgt für eine gute Barriere und mechanische Belastbarkeit der Folie. Polypropylen (PP) gewährleistet eine Temperaturbeständigkeit von bis zu +121 °C – und das bis zu eine Stunde lang. Die Folie eignet sich somit perfekt zum Sterilisieren von beispielsweise Gemüse.
 

Safe Food: hygienische Verpackung schützt vor Verderb

Die allflex UHT ist vor allem im Convenience-Bereich im Einsatz: als sichere Verpackungslösung für vorgefertigte Lebensmittel und Fertiggerichte. Diese können direkt in der Hochtemperatur-Verbundfolie für den Verzehr erhitzt werden. «Eine hygienische Verpackung, wie mit unserer allflex UHT, schützt Lebensmittel vor dem Verderb. Und das ist ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Lebensmittelverarbeitung. Gerade auch in Hinblick auf das Stichwort ‹Safe Food›. Da geht es manchmal ohne Plastik einfach nicht», verdeutlich Herbst. Seit 2019 ist allvac als Tochterunternehmen der allfo-Group Mitglied von «Safe Food», der gemeinsamen Initiative der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und der Messe Düsseldorf GmbH.
 

Auch für das Sous-Vide-Verfahren geeignet

Neben Convenience ist die allflex UHT auch für die so genannte Sous-Vide-Methode, das Vakuumgaren, prädestiniert. Hier werden Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst in Beuteln vakuumiert, die aus der allflex-Folie hergestellt wurden. Bei niedriger Temperatur werden die Lebensmittel schonend gegart – zum Teil über sechs Stunden lang. Das Ergebnis: unvergleichliche Aromen und Texturen sowie mehr Vitamine und Nährstoffe. Die eingeschweissten Lebensmittel können weder austrocknen noch oxidieren. Auch die natürliche Farbe der Produkte kann sich durch die Sous-Vide-Methode noch intensivieren.
 

Breites Verarbeitungsspektrum

Der Verpackungsspezialist allvac stellt seine Hochtemperatur-Verbundfolie allflex UHT, wie auch seine anderen allflex-Folientypen, am Firmensitz im bayerischen Waltenhofen her. Auf der neuen Cast-Coextrusionsanlage können Folien in Stärken von 50 bis 350  produziert werden. «Unsere allflex- Serie ist ein absoluter Allrounder: Denn sie hat nicht nur ein breites Verarbeitungsspektrum, sondern sie ist auch so flexibel und robust, dass sie kleinere Bedienerfehler und falsche Maschineneinstellungen bei der Verarbeitung verzeiht», betont Herbst.
 
 
Über allvac
Die Produktion von tiefziehfähigen Barrierefolien auf Basis von Polyethylen und Polyamid ist die Kernkompetenz von allvac. Diese Verbundfolien kommen insbesondere beim Verpacken von verderblichen Lebensmitteln zum Einsatz. Von der Entwicklung über die Extrusion bis hin zur Konfektionierung deckt das Allgäuer Familienunternehmen die gesamte Prozesskette ab, sodass die Kunden von einem Höchstmass an Flexibilität und Schnelligkeit profitieren. allvac wurde 1992 durch Hans Bresele Senior gegründet und ist seit 2007 eine 100-prozentige Tochter der allfo-Gruppe. allvac zeichnet seitdem eine kontinuierliche Erfolgskurve nach oben, die auf einem konservativen Wertebewusstsein, viel Innovationsfreude und einem hohen Qualitätsanspruch beruht. Die Produktion von tiefziehfähigen Barrierefolien geschieht in zwei unterschiedlichen Verfahren: Der Blasextrusion, mit der Blasfolien hergestellt werden und der Castextrusion, bei der die Folien gegossen werden. Die Frage, welches Verfahren zum Zuge kommt, ist abhängig von der Endanwendung und den geforderten Folieneigenschaften.
 
 
www.allvac.de